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Die eine Antwort auf alle Fragen – Teil 4 – Ziehen wir alles an?

Hallo ihr Lieben

Weiter geht es heute mit der Frage, ob wir wirklich alles selbst anziehen, was wir erleben.

Es ist so einfach, zu sagen: „Ich bin ein Opfer. Ich kann nichts dafür, alle sind gegen mich, und das Schicksal spielt mir übel mit.“ Aber macht das Opferdasein unser Leben einfacher, weil wir ja kaum Verantwortung haben? Oder ist es vielmehr so, dass es unser Leben erschwert, weil wir als Opfer ja nichts ändern können (außer davonlaufen und uns verstecken)?

Es ist genauso einfach zu sagen: „Du bist doch selbst Schuld, hast es angezogen, und wenn du es nicht mehr haben willst, dann ändere dich eben. Ändere dich, und dann ändert sich dein Leben!“

Ist die zweite Aussage nicht genauso eine Schuldzuweisung wie die erste?

  • In der ersten Aussage beschuldigt das „Opfer“ die anderen, an seiner Misere oder was auch immer Schuld zu sein
  • In der zweiten Aussage wird das „Opfer“ beschuldigt, selbst für alles verantwortlich zu sein, was ihm zustößt (anstatt dass man ihm Hilfe anbietet)

Das Beschuldigen bleibt, es ändert sich nur die Perspektive.

Ein kleines Beispiel als Nachdenkhilfe, ob wir alles selbst anziehen:

Es kommt mehrmals die Woche vor, dass ich mit dem Auto in einer beschaulichen Ortschaft eine kleine enge Brücke überqueren muss, wenn ich auf dem kürzesten Weg von A nach B gelangen möchte. Interessant ist, dass mir manchmal bis oft während der Fahrt durch den Ort nicht ein einziges Auto begegnet. Aber auf der Brücke, da kommt dann jemand entgegen. Ich muss entweder warten, wenn ich von A komme (wer von B kommt, hat meist die Priorität), oder es wird verdammt eng für zwei Fahrzeuge, aber es geht (außer gestern, da überquerte gerade ein Laster die Brücke, als ich kam). Natürlich hab ich mir schon Gedanken darüber gemacht, womit ich das anziehe, dass genau hier mir immer jemand begegnet. Oft sogar mehrere Fahrzeuge. Ja, was zum Teufel sende ich denn aus?

Interessant bei der ganzen Sache ist, dass ich überhaupt nicht dran denke, dass mir dort wieder jemand auf der Brücke in die Quere kommen könnte. Ich sende also nichts dergleichen aus und erinnere mich erst an den Engpass, wenn es soweit ist, und danach vergesse ich ihn wieder. Ich dachte schon mal, dass es daran liegt, dass Massen sich gegenseitig anziehen. Das ist ein physikalisches Gesetz.

Irgendwann nahm ich diese Situationen dann anders wahr, und ich erkannte, dass ich beileibe nicht der Einzige bin, dem das passiert, denn wenn ich von B komme und die Vorfahrt habe, dann wartet zu 80% jemand auf der anderen Seite, bis ich die Brücke überquert habe.

Bei der Frage, ob wir alles, was uns begegnet, angezogen haben, sollten wir uns immer bewusst sein, dass wir in einer Kollektivenergie unterwegs sind, die einen mitunter sehr großen Einfluss auf unser Leben hat. Das brauchen wir gar nicht zu merken. Wir müssen uns dessen nicht einmal bewusst sein. Und so ist es überhaupt kein Wunder, wenn so viele Menschen Geldprobleme schieben (auch die Reichen sind davon nicht ausgenommen). Vor kurzem wurde zum Beispiel verlauten lassen, dass die 10 reichsten Familien Deutschlands über die Hälfte des Vermögens in Deutschland ausmachten – was nicht bedeutet, dass sie keine Geldprobleme haben können. Tatsache ist, dass die Menschheit sich weltweit eine finanzielle Mangel- oder auch Problemenergie geschaffen hat, weil es nur eine begrenzte Menge an Geld gibt. Die Energie beinhaltet auch, dass das Sagen hier nur wenige Menschen haben, die in privater Hand befindlichen Zentralbanken nämlich! Wie sollte es da anders sein, als es ist?

Problemenergie Pflege

Auch die zunehmende Pflegebedürftigkeit ist eine Kollektivenergie, aus der man sich ausklinken kann, wenn man keine Lust aufs Seniorenheim hat. Dieses Phänomen sprechen wir aber zu einer anderen Gelegenheit an. Wenn du zu diesem Thema nichts verpassen möchtest, dann trage dich hier in den Synergaging-Verteiler ein und ergattere dir damit die Möglichkeit, ein Leben lang fit und vital zu bleiben.

Zurück zur Pollinger Brücke. Sie ist zwar keine weltweite Kollektivenergie, aber alle, die sie passieren, gehören zu einem Kollektiv, das diese Enge kennenlernen darf. Das ist etwas ganz anderes, als wenn ich einen Autounfall provoziere, weil ich zu spät aus dem Bett gekommen bin und unter Stress den Weg zur Arbeit zurücklege. Beim Weg auf die Arbeit habe ich den (durch meinen Charakter möglicherweise eingeschränkten) freien Willen, trotz Verspätung den Weg gelassen und sicher zurückzulegen, oder ich lerne aus dem Unfall oder anderen Situationen, dass ich nun ja erst recht zu spät komme. Im Brücken-Fall habe ich nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten, der Erfahrung der Enge aus dem Weg zu gehen, z.B. indem ich einen gewissen Aufwand betreibe um festzustellen, wie ich am besten fahre, damit die Brücke frei ist, wenn ich komme. Oder ich umfahre sie weiträumig. Beides ist recht unrentabel, und die enge Brücke ist nicht mehr als das Kollektivenergieprodukt Ampel, an der ich auch – und vielleicht sogar länger – warten müsste. Also, wenn dir immer wieder auf einer engen Brücke Autos begegnen: Nicht überbewerten. Es gibt Ursachen, die wir nicht selbst – oder zumindest nicht alleine – gesetzt haben und nicht verstehen müssen.

Der nächste – letzte Blog zum Thema – gibt Antworten auf die Fragen, ob wir alle Schöpfer sind, und ob es das Karma gibt.

LG Tina und Marlin

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