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Wie der Vierpol unser Sein beeinflusst

Wenn es nur ein einziges Gesetz im Universum geben würde, dann wäre es das des Vierpols.

Alles, was in nur irgendeiner Form existiert, hat seinen eigenen Vierpol, egal ob Mensch, Tier, Pflanze, Stein, Planet, eine DNA, eine Zelle, ein Gedanke, eine Krankheit… Ihr wisst schon. Dieser Vierpol ist unserer Erde so wichtig, dass sie gar ihren eigenen generiert. Das ist nun kein esoterischer Schnick-Schnack, sondern Fakt. Er ist auch der Wissenschaft bekannt. Sie nennt ihn den Geo-Dynamo. Er entsteht, indem die Erde sich mit ihrem flüssigen Magma um einen festen Eisenkern im Innern dreht.

Was genau ist nun der Vierpol?

Der Vierpol ist nichts weiter als Elektromagnetismus. Durchfließt elektrischer Strom einen gewickelten Leiter, also einen zur Spule verbauten Draht, dann baut diese Spule ein Magnetfeld auf. Befindet die Spule sich dazu in einem anderen, vom Strom unabhängigen Magnetfeld, dann werden die beiden Felder sich voneinander abstoßen und so eine Drehung verursachen. Wir kennen dieses Phänomen vom Elektromotor. Der Elektromotor bedient sich also des Induktionsgesetztes.

Auf seine einfachste Form reduziert, ist das Induktionsgesetz aus der Tatsache geboren, dass Strom ein Magnetfeld erzeugt. Stellen wir uns ein Stück Kabel vor, dann entsteht senkrecht um dieses Kabel herum ein Magnetfeld, sobald es von Strom durchflossen wird. Umgekehrt induziert auch ein bewegtes Magnetfeld Strom in einem Leiter. Das heißt: Wenn ich mit einem Magneten an einem Kabel entlang fahre, liefert der Draht Strom.

Wie herum wir es auch betrachten, es sind immer vier Pole im Spiel, die auf Gedeih und Verderb aufeinander angewiesen sind: Plus- und Minuspol beim elektrischen Leiter (die beiden Löcher einer Steckdose zum Beispiel), sowie Nord- und Südpol des Magnetfeldes.

Zwei Pole alleine können also gar nicht existieren, auch wenn manche davon ausgehen, dass es so sei. Und jeder Versuch der Physik, noch einen fünften Pol aufzuspüren, blieb bisher fruchtlos.

Der Vierpol ist aber keineswegs nur auf die Erde beschränkt, nein, er kann im ganzen Universum gemessen werden. Die Physik beweist, dass ALLE MATERIE dem Induktionsgesetz unterliegt. Dabei müssen die vier Pole sich gar nicht auf Strom und Magnetfeld beschränken.

Varianten des Vierpols – Vier Kräfte steuern unser Leben

Ein paar Beispiele für vierpolige Kräfte sind:
- Im Bereich der Materie: Sie besteht aus vier Elementarteilchen.

a.) Den Up-Quarks (mit positiver elektrischer Ladung)

b.) den Down-Quarks (mit negativer elektrischer Ladung)

c.) den Elektronen (sie sind negativ geladen)

d.) den Neutrinos (ohne Ladung, also neutral).

Je nachdem, wie sich die immer in Dreiergruppen auftretenden Quarks ordnen, bilden sie zusammen ein Proton oder ein Neutron, die wiederum mit dem Elektron das Atom bilden.

- Im Bereich der Physik: Die gerade erklärten Grundsteine der Materie und ihre Wechselwirkung zueinander ergeben die vier physikalischen Kräfte.

a.) Die starke Wechselwirkung. Sie verhindert, dass Atomkerne auseinanderfliegen, indem sie die Quarks aneinander bindet.

b.) Die schwache Wechselwirkung bestimmt die radioaktiven Zerfallprozesse.

c.) Der Elektromagnetismus begegnet uns täglich als Licht, Elektrizität, Magnetismus, aber auch als Chemie.

d.) und die Gravitation verhindert, dass wir von der Erde fallen. Sie wirkt immer anziehend und kann durch nichts abgeschirmt werden. Auch hier hat die Physik sich bisher vergeblich bemüht, eine fünfte Wechselwirkung zu erschnüffeln.

Der Vierpol in DNA und Zelle

- Im Bereich des Lebens: Das Leben bedient sich der DNA, um Erbinformationen weiterzugeben. Wie alle wichtigen Informationen, so sind die notwendigen Basisfunktionen für alle Lebewesen verschlüsselt, und zwar durch vier Basen. Eine DNA hat die Erscheinungsform einer verdrehten Strickleiter. Deren Sprossen bestehen aus den Bausteinen

a.) Desoxyribose

b.) Phosphorsäure

c. + d.) zwei weiteren Basenpaaren, womit wir wieder bei der Zahl Vier wären.

Die beiden beschriebenen Basenpaare, bestehend aus

a.) Adenin und b.) Thymin

bzw. c.) Guanin und d.) Cytosin, bringen erneut eine Vier hervor.

- Im Bereich der Zellbiologie: Der Zellstoffwechsel sowie alle anderen Funktionssysteme unseres Organismus werden vierpolig gesteuert. Die Zelle lebt in einem Verbund, der sich Zelle-Milieu-System nennt und in dem sie von der Bindegewebsmatrix versorgt wird. Die Funktionsabläufe in diesem System sind sehr komplex und 4polig miteinander verwoben. So kennen wir die

a.) katabolen und

b.) anabolen Reaktionen zum Abbau von Stoffwechselprodukten und zur Energiegewinnung, und

c.) die Säuren

sowie d.) die Basen als Verdauungssäfte. Die Addition davon ergibt – wen wundert es noch – eine Vier.

Die Aufzählung ist noch lange nicht vollständig, selbst dann nicht, wenn wir noch die vier Himmelsrichtungen und die vier Witterungszustände feucht, trocken, warm und kalt aufzählen, aus denen sich jedes Wetter entwickelt.

Wie integriert sich der Vierpol in unser Sein?

Materie ist aus sich selbst heraus nicht lebensfähig, auch nicht der Mensch, sonst wären wir als fleischliche Körper ja unsterblich. In Wirklichkeit ist alles Irdische vergänglich. Um Leben zu erzeugen, ist also Information aus anderen Ebenen erforderlich.
Den Kontakt zum Geistigen halten wir über Teile unseres Gehirns aufrecht, z.B. durch die Zirbeldrüse in Verbindung mit dem Hypothalamus. Der Hypothalamus ist das wichtigste Steuerzentrum des vegetativen Nervensystems, denn er reguliert so ziemlich alles in unserem Körper (Blutdruck, Temperatur, Nahrungsaufnahme, Schlaf…) Spirituelle sprechen auch vom Kronenchakra oder dem 3. Auge.

Die Lebensinformation fließt also über den Kopf (den ersten Pol) in unser Sein und vermischt sich mit Lebensenergie, die wir über den Steiß (spirituell: Das Wurzelchakra und damit der zweite Pol) aus der Erde aufnehmen. Unseren Erkenntnissen zufolge funktioniert die Wirbelsäule als energetische Verbindung zwischen beiden Polen. Max Lürscher, ein genialer Wissenschaftler auf diesem Gebiet, nennt sie auch Integrationsachse.

Information hat ohne Energie keine Bedeutung, und so werden beide, Lebens-Information und Lebens-Energie auf dieser Integrationsachse in unserem Sein vermischt. Wenn wir genauer hinsehen, dann erkennen wir, dass es sich bei dem Ergebnis um nichts weiter als Gedanken handelt, denn was ist ein Gedanke anderes, als ein Produkt aus Energie und Information? Beides fließt in unseren gesamten Körper, steuert ihn, wirkt so nach außen und produziert unsere Realität.

Wir wissen aus der Radiotechnik, dass die Informationen eines Senders – hier Sprache und Musik – nur so klar empfangen werden können, wie der Sender eingestellt ist. Bei ungenauer Einstellung erhalten wir neben der Musik auch Rauschen, Knacken, Übersprechen. Ist der Sender gänzlich verstellt, empfangen wir sogar das falsche Programm.

Diese Metapher lässt sich 1:1 auf uns übertragen.

Ist der Vierpol verstellt, durch schlechte Gefühle und Gedanken, dann gerät die Kreuzung der Achsen (im Bereich des Herzens zu finden) aus dem 90°-Winkel, und wir empfangen schlechte, ungenügende, bis hin zu fehlerhafter und gar falscher Information. Dieser fehlerhafte Empfang spiegelt sich in unserer Realität wider.

Der Vierpol, der unser Sein durchwirkt und ihm Leben einhaucht, besteht also aus zwei Achsen, die im optimalen Fall im Winkel von 90° (rechtwinklig) zueinander angeordnet sind. Die Y-Achse befindet sich, wie bereits beschrieben, zwischen dem Scheitel und dem Steiß (auch Sitz der Kundalinikraft). Auch die X-Achse (Separationsachse) findet sich unserem Körper, und zwar zwischen den beiden Händen der seitlich ausgestreckten Arme und damit den Polen drei und vier. Hier steht die rechte Hand für den männlichen Teil eines asiatischen Begriffpaares, nämlich für Yang, dem Gebenden, und die linke Hand ist Yin, das Nehmende. Beide Pole werden von den Handflächen repräsentiert. Unsere Hände sind jene Werkzeuge, mit denen wir uns maßgeblich durch Tun und Erschaffen in der Materie ausdrücken. Wir geben und nehmen, umarmen oder stoßen weg, erbauen oder zerstören, pflanzen, ernten und essen. Was immer wir tun und wie wir es tun, es ist das Ergebnis der Lebens-Information und der Lebens-Energie, die in uns wirkt. Ist der rechte Winkel im Achsenkreuz deformiert, kann sich nur noch ungenügende Information und damit Lebensenergie durchsetzen. Entsprechend enttäuschend ist auch das Resultat unseres Wirkens.

Negative Gedanken/Gefühle und der Vierpol

Es gibt inzwischen viele Menschen, die nicht mehr bezweifeln, dass negative Gedanken und Gefühle Schlechtes in unser Leben ziehen. Doch das Bindeglied, die „Elektronik“ dazwischen ist die vierpolige Energie, die dann nicht richtig läuft. Ein durch schlechte Gefühle deformiertes Achsenkreuz verfälscht die einfließenden essentiellen Lebensinformationen, und wir erleben unschöne Situationen, die uns dazu bringen sollen, auf den rechten Weg zurückzufinden. Je stärker der Druck auf das Achsenkreuz ist (sprich: je schlechter unsere Emotionen sind), desto mehr gerät der Winkel aus seinem Soll, und die Realität entfernt sich immer weiter vom Gewünschten. Das kann soweit gehen, dass wir ein gänzlich anderes Leben leben, als wir es für uns ausgesucht haben.

Den Vierpol ins Leben implementieren

Auch die Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser gehören mit zu den Vierergruppen. In manchen Lehren ist auch noch von einem fünften Element die Rede, das oft als Leere oder Äther bezeichnet wird und gewissermaßen als Rahmen für die anderen Vier oder als Quintessenz sein Dasein fristet. Da es für ein Leben im Einklang mit dem Seelenplan von tragender Bedeutung ist, einen stabilen Vierpol zu haben, geht diese universelle Energie mit in die Lichtkontowoche ein. Auf Teneriffa finden wir die vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser vor, wie sonst an kaum einem anderen Ort der Welt.

- Das Feuer zeigt sich im Vulkan Teide.
- Die Erde zeigt sich in den mystischen Wäldern, aber auch in den Pyramiden von Güimar
- Die Luft ist hier allgegenwärtig und eine Freude für Surfer und Segler
- Das Wasser umgibt die Insel und ist mit seinen Delfinen ebenso ein Kraftort, wie die anderen genannten Elemente
- Außerdem wird das fünfte Element, die Quintessenz also, täglich praktiziert, um einen perfekten Rahmen zu schaffen. Nicht nur für das Seminar, sondern auch darüber hinaus – für immer.

Unsere Meditationen sind nicht nur auf Wohlstand und Reichtum ausgerichtet, sondern auf einen ausgewogenen Vierpol, der unter anderem ein Leben in Wohlstand und Fülle ermöglicht.

Das Universum im Herzen bedeutet einen stabilen Vierpol

Wie du das für dich erreichen kannst, findest du demnächst hier

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